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Meeresleben auf den Azoren: Delfine, Meeresschildkröten, Mantas und Walhaie

Os Açores acolhem 28 espécies de cetáceos, tartarugas-careta, raias-diabo e tubarões-baleia. Descubra quando ir, que espécies ver e os melhores operadores de tours marinhos do arquipélago.

João Pacheco

João Pacheco

16 March 2026

Meeresleben auf den Azoren: Delfine, Meeresschildkröten, Mantas und Walhaie

Die Azoren gehören zu den außergewöhnlichsten Meerestierdestinationen im Atlantik. Diese neun Vulkaninseln, rund 1.500 km westlich des europäischen Kontinents gelegen, beheimaten 28 dokumentierte Walart- und Delfinarten, Unechte Karettschildkröten, Riesenmobulas und Walhaie. Die Lage des Archipels an der Kreuzung ozeanischer Strömungen und vulkanischer Unterwasserberge schafft ein außergewöhnlich reiches Ökosystem.

Delfine und Wale: 28 Arten

Die Gewässer der Azoren beherbergen 28 Walarten — 21 Zahnwale und 7 Bartenwale. Die häufigsten Delfine sind der Gewöhnliche Delfin, der Große Tümmler, Rissos Delfin, der Atlantische Fleckendelfin und der Streifendelfin. Der Pottwal (Physeter macrocephalus) ist das ganzjährige Wahrzeichen der Azoren. Im Frühling (März-Juni) kommen die großen Zugwale: Blauwal, Finnwal, Buckelwal und Seiwal.

Führende Anbieter wie Futurismo Azores Adventures verzeichnen eine Sichtungsrate von 98 % pro Ausfahrt. Touren starten von Ponta Delgada (São Miguel), Horta (Faial) und Lajes do Pico.

Meeresschildkröten

Die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta) ist die am häufigsten gesichtete Meeresschildkrötenart auf den Azoren. Sie nutzt den Archipel als Ruhe- und Nahrungsgebiet während ihrer Atlantik-Wanderungen. Sichtungen sind zwischen Juni und September am häufigsten, besonders rund um Santa Maria, wo die Wassertemperatur 23-24°C erreicht.

Teufelsrochen an den Unterwasserbergen

Eines der beeindruckendsten Naturschauspiele der Azoren sind die massiven Ansammlungen von Teufelsrochen (Mobula mobular) an den Unterwasserbergen Princess Alice Bank (bei Faial) und Ambrosio Bank (bei Santa Maria). Von Juli bis September versammeln sich Hunderte bis Tausende dieser Rochen mit 3 Metern Flügelspannweite in nur 30-80 Metern Tiefe. Das Tauchen inmitten dieser Ansammlungen gilt als eines der spektakulärsten Taucherlebnisse im Atlantik.

Walhaie

Der Walhai (Rhincodon typus), der größte Fisch der Welt mit bis zu 12 Metern Länge, besucht die Gewässer von Santa Maria von Ende Juli bis September. GoShark Azores ist der spezialisierte Anbieter für Schnorcheln und Apnoetauchen mit Walhaien unter Leitung von Meeresbiologen.

Beste Reisezeiten

  • Frühling (März-Juni): Zugwale — Blauwal, Finnwal, Buckelwal. Pottwale sehr aktiv.
  • Sommer (Juni-September): Höhepunkt der Tauchaison. Teufelsrochen, Blauhaie, Walhaie (Santa Maria), Meeresschildkröten. Wassertemperatur 22-24°C.
  • Herbst (September-November): Riesige Delfinschwärme. Residente Wale aktiv.
  • Winter (Dezember-Februar): Ganzjährige Bewohnerarten mit weniger Touristen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Delfinarten gibt es auf den Azoren?

Mindestens sechs Delfinarten werden regelmäßig auf den Azoren angetroffen: Gewöhnlicher Delfin, Großer Tümmler, Rissos Delfin, Atlantischer Fleckendelfin, Streifendelfin und Rauer Delfin, als Teil der 28 dokumentierten Walarten.

Kann man auf den Azoren mit Delfinen schwimmen?

Ja. Mehrere Anbieter bieten Schnorcheln mit Delfinen unter vollständig wilden Bedingungen an. Residente Große Tümmler interagieren freiwillig mit Schwimmern unter strikten Nicht-Störungs-Protokollen.

Welche Insel eignet sich am besten für Meerestiersichtungen auf den Azoren?

Santa Maria ist ideal für Walhaie, Teufelsrochen und Meeresschildkröten. São Miguel und Pico sind die besten Punkte für Wale und Delfine. Der Kanal Pico-Faial gilt als einer der weltweit besten für Pottwalsichtungen.

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João Pacheco

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João Pacheco

Trilhos, Montanhismo, Aventura Outdoor

Guia de montanha certificado, João já percorreu todos os trilhos oficiais dos Açores — mais de 80 percursos em 9 ilhas. Especialista em aventuras outdoor, desde a subida ao Pico até às descidas às fajas de São Jorge.