Die Azoren haben den Ruf, exklusiv zu sein, doch die Realität ist zugänglicher, als viele denken. Mit etwas Planung lässt sich der Archipel problemlos mit moderatem Budget erkunden – und viele der schönsten Erlebnisse sind völlig kostenlos. Dieser Guide gibt Ihnen alle Werkzeuge an die Hand, um die Azoren zu besuchen, ohne Ihr Konto zu plündern.
Was kostet eine Reise auf die Azoren?
- Budget: 60–80 €/Tag (Schlafsaal, Selbstversorgung oder Tagesmenüs, öffentliche Verkehrsmittel)
- Mittelklasse: 100–150 €/Tag (3*-Hotel, gemischte Verpflegung, geteilter Mietwagen)
- Komfortabel: 200–300 €/Tag (4*-Hotel, Restaurants, eigener Mietwagen, Aktivitäten)
Günstig anreisen
Ryanair fliegt zu wettbewerbsfähigen Preisen von verschiedenen europäischen Städten nach São Miguel, Terceira und Santa Maria (ab 25 € bei Aktionen). SATA/Azores Airlines bedient die meisten Verbindungen auf den Azoren. TAP Air Portugal bietet Direktflüge ab Lissabon. Buchen Sie 2–3 Monate im Voraus für die besten Preise; wer in der Nebensaison (November bis März) reist, spart am meisten.
Günstige Unterkünfte
- Hostels: Verfügbar auf São Miguel, Terceira, Faial und Pico. Betten im Schlafsaal ab 18–25 €/Nacht.
- Privatzimmer/Homestays: 40–60 €/Nacht, oft inklusive Frühstück. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kulturelles Eintauchen.
- Campingplätze: Verfügbar auf São Miguel, Flores und Faial. Ab 8–12 € pro Person/Nacht.
- 3*-Hotels in der Nebensaison: Ab 60–80 € pro Doppelzimmer.
Günstig essen
- Mittagsmenü (menu do dia): Suppe, Hauptgericht, Getränk und Kaffee für 8–12 €. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Azoren.
- Bäckereien und Cafés: Gebäck und Kaffee ab 1,50–2 €.
- Supermärkte: Die Ketten Continente und Pingo Doce haben eine gute Auswahl. Selbstversorgung ist die günstigste Option.
- Stadtmärkte: Frische regionale Produkte zu Erzeugerpreisen – Käse, Ananas, Gemüse, frischer Fisch.
Kostenlose und günstige Attraktionen
- Aussichtspunkte von Sete Cidades, Lagoa do Fogo und Furnas — kostenlos
- Calderas von Furnas (São Miguel) — kostenlos
- Besichtigung der Teefabrik Gorreana (São Miguel) — kostenlos
- Fumarolen von Furnas do Enxofre (Terceira) — kostenlos
- Alle Wanderwege — kostenlos
- Die meisten Strände — kostenlos
- Natürliche Thermalbecken von Varadouro (Faial) — kostenlos
- Historische Spaziergänge in Angra do Heroísmo und Vila do Porto — kostenlos
Günstig unterwegs
- Öffentliche Busse auf São Miguel und Terceira decken die wichtigsten Touristenziele ab (ab 1,50 €/Fahrt)
- Rollervermietung ab 20–25 €/Tag auf São Miguel
- Ein geteilter Mietwagen senkt die Kosten erheblich
- Fähren zwischen den Inseln (Dreieck Faial-Pico-São Jorge): 7–15 €, deutlich günstiger als Flüge
Die beste Zeit zum Sparen
- November bis März: Nebensaison – Flüge und Hotels 30–50 % günstiger
- Oktober: Ein guter Kompromiss – noch gutes Wetter, sinkende Preise
- Meiden Sie Juli und August: Hauptsaison mit Höchstpreisen und großem Andrang
FAQ: Günstig reisen auf den Azoren
Welche Azoreninsel ist am günstigsten zu besuchen?
São Miguel hat bei Unterkünften und Gastronomie den meisten Wettbewerb und ist deshalb am erschwinglichsten. Graciosa und Flores bieten weniger Auswahl, aber außerhalb der Hauptsaison wettbewerbsfähige Preise.
Sind Tickets zwischen den Inseln teuer?
Flüge zwischen den Inseln kosten 30–80 €. Fähren zwischen den Inseln des Dreiecks (Faial, Pico, São Jorge) kosten 8–15 € – viel günstiger und landschaftlich spektakulär.
Kann man auf den Azoren campen?
Ja, auf São Miguel, Flores, Faial und anderen Inseln. Die Preise liegen bei 8–15 € pro Person/Nacht.
Wann findet man die günstigsten Flüge auf die Azoren?
Buchen Sie Inlandsflüge ab Lissabon 6–8 Wochen im Voraus und internationale Flüge 2–3 Monate im Voraus. Nutzen Sie Skyscanner und Google Flights und richten Sie Preisalarme ein.
Kann ich die Azoren mit 50 € pro Tag bereisen?
Anspruchsvoll, aber möglich: Camping + Selbstversorgung + kostenlose Attraktionen + öffentliche Verkehrsmittel. Die Azoren bieten so viel kostenlose Naturschönheit, dass 50 €/Tag dennoch eine sehr zufriedenstellende Reise ermöglichen können.