Am westlichen Rand der Azoren – und Europas – sind die Inseln Flores und Corvo die abgelegensten und unberührtesten Ziele des Archipels.
Flores: Die Insel der Wasserfälle
Flores wird seinem Namen gerecht: Die Insel ist ein natürlicher Garten aus Hortensien, Wasserfällen und Lagunen. Der Poço do Bacalhau, ein Wasserfall, der in eine von üppiger Vegetation umgebene Lagune stürzt, zählt zu den fotogensten Orten der Azoren.
Die Sieben Lagunen, Fajã Grande und Aldeia da Cuada (ein verlassenes Dorf, das zu einer Unterkunft für ländlichen Tourismus umgebaut wurde) sind Pflichtziele.
Corvo: Die kleinste und abgelegenste Insel
Mit nur 430 Einwohnern und 17 km² ist Corvo die kleinste Insel der Azoren. Ihre Vulkancaldera ist von oben gesehen ein Naturschauspiel. Das einzige Dorf – Vila do Corvo – besitzt einen unwiderstehlichen Charme.
Corvo ist auch ein Paradies für Vogelbeobachter: Während des Herbstzugs machen seltene amerikanische Arten auf der Insel Halt.
Anreise
Beide Inseln werden von SATA-Flügen ab São Miguel und Terceira angeflogen. Zwischen Flores und Corvo verkehrt eine regelmäßige Fähre mit einer Fahrzeit von etwa 45 Minuten.